
Leider Realität in unserer gedankenlosen Konsumgesellschaft
Postkarte an junge Menschen
Gebt nicht nach, wie wir es getan haben,
Folgt den Verlockungen nicht, denkt nach, verweigert,
Verweigert, lehnt ab.
Denkt nach, eh ihr Ja sagt,
Glaubt nicht sofort, glaubt auch dem Einleuchtenden nicht,
Glauben schläfert ein, und ihr sollt wach sein.
Fangt mit einem weißen Blatt an, schreibt selber die ersten Worte,
Laßt euch nichts vorschreiben.
Hört gut zu, hört lange zu, aufmerksam,
Glaubt der Vernunft nicht, der wir uns unterwarfen.
Fangt mit der stummen Revolte des Nachdenkens an, prüft,
Und verwerft.
Bildet langsam das Ja eures Lebens.
Lebt nicht wie wir.
Lebt ohne Furcht.
(Walter Bauer)
Publik-Forum Spiritletter Nr. 540:
Was wir lange vernachlässigt haben,
können wir nicht plötzlich wiederherstellen.
Denn alles Lebendige braucht seine Zeit zum Wachsen.
Die Früchte fallen erst von den Bäumen,
wenn sie reif sind.
So hat alles seine Zeit,
den Gang der Dinge können wir nicht beschleunigen.
Aber wir können darauf achten,
wann es Zeit ist für Veränderungen.
Nach: Udana 37 (Sammlung buddhistischer Aphorismen)

Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige,
immer ist der wichtigste Mensch, der dir gerade gegenüber steht,
immer ist die wichtigste Tat die Liebe.
Unser Glück
beruht darauf,
dass wir tun,
was wir für
richtig und angemessen
halten,
und nicht,
was andere sagen oder tun.

Der Schlüssel zum Glück ist unsere Zufriedenheit.
Freude ist Stärke, wir sollten sie pflegen.
Setzen wir widrigen Umständen die Kraft unserer Geduld entgegen.
Plato: Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg. Aber ich kenne den sicheren Weg zum Misserfolg: Es jedem recht machen zu wollen. und der Anfang der Unzufriedenheit

In der Kinderstube fängt das an: Wir vergleichen. Wir sehen, wer das größere Stück Kuchen bekommt, wer länger aufbleiben darf. Und so geht das weiter: Durch Beruf und Privatleben. Wir nehmen neidisch wahr, wenn andere die Fensterplätze des Lebens ergattern, während wir am Mittelgang sitzen. So etwas ärgert uns, denn – so der Philosoph Sören Kierkegaard: Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit.
Ausschnitt aus Publik-Forum Spiritletter Nr. 369
Das Leben ist eine Chance,
nutze sie!
Das Leben ist schön,
bewundere es!
Das Leben ist ein Traum,
verwirkliche ihn!
Das Leben ist eine Herausforderung,
nimm sie an!
Das Leben ist kostbar,
gehe sorgsam damit um!
Das Leben ist ein Reichtum,
bewahre ihn!
Das Leben ist ein Rätsel,
löse es!
Das Leben ist ein Lied,
singe es!
Das Leben ist ein Abenteuer,
wage es!
Das Leben ist Liebe,
genieße sie!
Mutter Theresa
